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Den eigenen Leib bewohnen

Aktualisiert: 10. Juli 2025

«Nur wenn wir unseren Leib wirklich bewohnen, werden wir die Erde als bewohnbar erhalten können». 

An diesen Satz aus der Sendung Sternstunde Philosophie bin ich hängen geblieben.


Der Psychiater Thomas Fuchs spricht dort über den "verkörperten Humanismus" - und bringt für mich auf den Punkt, warum ich Yoga praktiziere.

Den eigenen Körper bewohnen: Darum geht es in der Asanapraxis. Die Empfindungen im Körper wahrnehmen. Spüren, wie sich der Atem im Inneren bewegt. Wahrnehmen, wie der Geist ruhiger wird, wenn wir tief atmen. Die Erde unter den Füssen fühlen, den Scheitel sanft Richtung Himmel ausrichten - und dabei begreifen, dass wir Teil eines grösseren Ganzen sind. Verwoben mit allem, was lebt: Menschen, Tiere, Pflanzen. Intellektuell haben wir es längst begriffen. Wir wissen um die Klimakrise, um die katastrophalen Folgen der (Massen)Tierhaltung. Und doch passiert viel zu wenig und viel zu langsam. Offensichtlich brauchen wir auch das Fühlen, um nicht nur unseren Leib, sondern auch die Erde als bewohnbar erhalten zu wollen.

Immer mehr Forschende bestätigen: Nachhaltige Veränderung entsteht, wenn Verstand und Empfindung zusammenspielen.


Deshalb: Jede Gelegenheit nutzen, um zu spüren. Um da zu sein. Im eigenen Leib. Auf dieser Erde.

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Nadine Guldimann © 2025

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